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Business Outfits: Was geht und was geht nicht im Büro?

Wunderbar und Sonderbar!

Styles4Work präsentiert euch heute sechs Kleiderregeln fürs Büro. So sehr sich die Office Dresscodes inzwischen auch gelockert haben und teilweise sogar überschneiden, es gibt nach wie vor einige Regeln, die zeitlos und universell sind und die ihr für eure Business Outfits beachten solltet – Styles4Work zeigt euch, was geht und was nicht geht und hilft euch, als working woman wunderbar gestylt und selbstbewusst aufzutreten!

Unsere TOP 6 Tipps für Business Outfits

1. Rocklänge

Die Rocklänge sollte angemessen das Knie umspielen. Deutlich kürzer sollte der Rock (oder das Kleid natürlich) nie im Office werden, denn dann ist der Rock eher für den Club am Abend oder für den Urlaub geeignet. Allerdings auch nicht deutlich länger – es sei denn, es ist ein Midi-Rock und so gedacht – , das wirkt schnell langweilig und eher bieder. Lange Röcke sind außerdem in den meisten Fällen schwer elegant kombinierbar. Ob ihr die Länge kurz ober- oder unterhalb des Knies wählt, hängt vom persönlichen Geschmack ab, da habt ihr Spielraum. Auch der geeignete Schnitt hängt vom Figurentypen ab – schaut dazu in den Styles4Work Figurenberater! Alles ist möglich und top gestylt fürs Büro: von Pencil über A-Form und Wickelrock bis zu weitem Rock und aktuellem Plissee! Inspirationen findet ihr unter den Styles4Work Kategorien Business Röcke und Business Kleider!

2. Ausschnitte

Auch hier gilt die selbe Regel fürs Office: auf keinen Fall zu freizügig. Das ist genauso für Ausschnitte unpassend. Spaghettiträger, bauchfrei oder zu tiefe Ausschnitte vermitteln einen sonderbaren Eindruck und lenken zu sehr von den eigentlichen Themen ab. Auch ein zu weit aufgeknöpftes Hemd wirkt schnell unprofessionell.  In einem heißen Sommer gilt diese Regel leider auch. Das einzige sommertaugliche Top fürs Büro ist eins mit Spaghettiträgern, aber NUR mit einer Jacke drüber. Wunderbar hingegen zeigt ihr euch in schicken Hemden, Blusen und Oberteilen wie auf den Fotos. Streifen und kleine Muster gehen immer, auch Schleifchen oder Schluppen, mit oder ohne Kragen, es gibt zahlreiche Varianten. Aber alles, was zu viel Haut zeigt, ist nicht businesstauglich! Unter Kategorien finden ihr adäquate Inspirationen zu Business Oberteilen, Strickoberteilen, Blusen und Hemden.

3. Farben

Wunderbar wird es dagegen mit Farben – mit denen man sehr schön spielen kann: alles funktioniert! Man kann ganz nach Geschmack mit persönlichen Lieblingsfarben spielen und kombinieren, solange diese zusammenpassen und man es in einem einizigen Outfit nicht übertreibt, sonst sieht man schnell wie ein Papagei aus… Ein strahlendes Stahlblau z.B., wirkt frisch und jung, aber trotzdem noch sehr seriös. Auch gelb oder rot sind gute Alternativen, um dem Business Look den richtigen Kick zu geben. Einzige Ausnahme hier: Neon oder zu wilde Muster! Diese sind wirklich nur in den sehr kreativen Businessetagen gern gesehen. Aber ansonsten, traut euch und probiert aus! Gerade an einem grauen Tag oder einem „bad hair day“ können Farben Wunder wirken.

4. Materialien

Natürliche Materialien wie Wolle, Kaschmir, Baumwolle und Seide sind hier eine wunderbare Wahl. Die fallen weich und umschmeicheln die Silhouette, tragen nicht auf, bleiben den Tag über frisch und man schwitzt weniger, da sie atmungsaktiv sind. Allerdings achtet darauf, dass die Stoffe möglichst knitterfrei sind. Fürs Business sollte man daher einen Stoff wählen, der neben dem natürlichen Material (mind. 50%) immer auch z.B., Polyamid, Stretch oder Viskose enthält. Natürlich ist auch die Qualität des Materials entscheidend. Sonderbar wird es hingegen z.B., mit Grobstrick, der gehört vor den Kamin und trägt zudem enorm auf. Bei Feinstrick wie Merinowolle oder Kaschmir sieht es schon anders aus. Viele Frauen bevorzugen solche Oberteile für ihr Outfit gegenüber Hemden oder Blusen, sie knittern kaum und sind pflegeleichter, auch für Reisen sehr empfehlenswert. Ebenso raten wir von reinem Leinen ab, das knittert extrem und wirkt am Körper oft eher steif.

Zu Jeans können wir sagen: sie sind wunderbar, keine Frage, allerdings gehören sie größtenteils in die Freizeit! Auf Managementebene sollte man am besten komplett auf Jeans verzichten, wenn man nicht gerade einen Startup leitet. Auch beim Dresscode formal oder semi-formal fallen Jeans weg. Inzwischen sind Jeans zwar in einigen Büros in Kombination mit einer Bluse, einem Blazer und halbhohen Pumps gesehen – aber Jeans gehören weiterhin immer zum Dresscode Casual oder Kreativ und wirken schnell unprofessionell. Auf keinen Fall darf die Jeans Löcher, Applikationen oder Risse haben, sie sollte bestenfalls schlicht schwarz oder weiß sein und auf keinen Fall zu sehr nach Jeans aussehen! Deswegen rät euch Styles4Work ganz klar zu Stoffhosen – es gibt so viele wunderbar schöne Hosen aus Wolle, Wollgemischen oder Baumwolle (Stichwort: Chinos!) mit unterschiedlichen Schnitten und Bundhöhen! Unter Business Hosen findet ihr viele großartige Alternativen, die euch die Wahl leicht machen und die wesentlich businesstauglicher sind.

5. Passform

Bürokleidung sollte leicht anliegen, auf keinen Fall zu eng werden, da sich sonst die Körpersilhouette zu sehr abzeichnet. Die Kleidung sollte immer so viel Spiel haben, dass sich der BH nicht unter dem Oberteil abzeichnet, wählt bestenfalls T-Shirt-BHs ohne Struktur. Wenn die Bluse so eng sitzt, dass die Knöpfe zu platzen drohen, ist es höchste Zeit für eine Nummer größer oder alternativ einen anderen Schnitt! Auch der Sitz des Slips sollte nicht zu erkennen sein. Hosen oder Röcke, die so eng und tief anliegen, dass sie im Sitzen große Teile des Allerwertesten freigeben, bitte in jedem Fall vermeiden! Auch seitliches Hüftgold sollte versteckt werden. Wenn ihr nicht wie ein Muffin aussehen möchtet, bitte wählt einen höheren Bund fürs Office, ihr könnt euch nur einen Gefallen tun. Abgesehen davon, ist lockere Kleidung an einem anstrengenden Bürotag sowieso bequemer.

6. Schuhe

Die Absatzhöhe ist vom persönlichen Geschmack abhängig, manche Frauen kommen wunderbar auf hohen Absätzen von Termin zu Termin, für andere ist die Schmerzensgrenze schon nach wenigen Stunden erreicht. Die Grenze für „bequeme“ Absätze liegt bei 8,5 cm und das ist auch die Grenze fürs Büro. Alles über 8,5 cm Absatz ist eher party- als bürotauglich und wirkt schnell unprofessionell.  Es gibt jedoch bereits mit 5-6 cm Absatz wunderbare klassische Pumps und 2,5 cm können einen riesigen Unterschied machen… In eurem Schuhschrank sollten halbhohe (max. 5 cm) Pumps in schwarz und nude oder beige nicht fehlen. Die passen farblich zu den meisten Outfits, sind bequem und funktionieren wunderbar für den Büroalltag. Auch für Abendveranstaltungen sind sie noch akzeptabel.  Ebenso sollten Schuhe mit sichtbarer Plateausohle zu Hause bleiben! Ausnahme bilden hier innenliegende Plateaus, was besonders kleinere Frauen gerne tragen. Wedges gehen für den Casual und kreativen Look, dann auch gerne etwas höher, ansonsten müssen sie allerdings auf den Urlaub warten. Übrigens, Overknees haben im Büro gar nichts verloren!

Mit Farben wiederum kann man perfekt Akzente setzen. Warum nicht mal ein grünes oder violettes Paar Pumps zum Hosenanzug? Noch stylischer wird es mit der farblich passenden Handtasche und als Highlight noch ein passender Gürtel, dann kann mit dem schicken und frischen Businesslook nichts mehr schiefgehen und kein Mensch fragt mehr nach der Absatzhöhe! Nur bei Lack sollte frau aufpassen, alles außer schwarzem Lack ist häufig unpassend.

Ballerinas sind viel besser als ihr Ruf und schmuggeln sich inzwischen kontinuierlich ins Business Outfit. Je nach Modell sind sie auch zu fast allen Outfits kombinierbar. Ein Top-Tipp von Styles4Work: am besten immer ein Paar Ballerinas zum Wechseln in die Officebag stecken, so dass ihr vorbereitet seid, wenn der Tag länger als geplant wird oder man viel stehen muss. Sneaker gehen nur in den sehr kreativen Büros, überall sonst werden sie nicht gerne gesehen. Wenn, dann aber bitte aus Leder, in dezenten Farben und der Rest des Outfits sollte zum Ausgleich umso businesstauglicher sein, z.B. ein Hosenanzug in gedeckten Farben.

Was denkt ihr? Habt ihr noch Ergänzungen?

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