DRESS FOR SUCCESS
mit dem semiformalen Dresscode!

Hand aufs Herz: Steht ihr morgens nicht auch häufig vorm Kleiderschrank und sucht kräftig nach Inspirationen für das tägliche Business Outfit? Genau. Uns geht es auch oft so. Deswegen finden wir Dresscodes wichtig und aktuell. In unserem Dresscode Guide stellen wir die vier wichtigsten vor. Sie können helfen, modische Business Fauxpas zu verhindern und außerdem bei der Wahl des Business Looks entscheidend sein.

Klar, die Regeln sind wesentlich lockerer geworden und in vielen Unternehmen kann man inzwischen recht leger gekleidet sein. Viele Frauen fragen auch, wozu sie Dresscodes überhaupt noch brauchen und dass sie im Grunde völlig überholt seien.

Aber macht es diese Freiheit denn wirklich einfacher? Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall, denn diese Freiheit hat nicht selten Ratlosigkeit bei der Zusammenstellung des täglichen Business Outfits zur Folge.

Wir finden, ein Dresscode kann helfen, den passenden Power Business Look zu schaffen und schließt bestimmte Schnitte, Farben, Formen von vorneherein aus. Und ehrlich, auch wenn man in einem Startup arbeitet ohne Garderobenvorgaben, die Wenigsten schaffen es, in einem sexy Outfit mit tiefem Ausschnitt und kurzem Rock, ausreichend Souveränität und Stilsicherheit zu vermitteln.

Viel besser also, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und mit Hilfe eines passenden Business Look Stilsicherheit und Selbstbewusstsein zeigen. Denn ihr wisst ja, für den ersten Eindruck gibt es nur eine Chance!

Nach Business Casual und Business Formal ist heute der semiformale Business Dresscode an der Reihe.

SEMIFORMAL IM BUSINESSLEBEN

Beim semiformalen Dresscode wird zwischen tagsüber und abends, also vor und nach 18 Uhr, unterschieden. Unser Augenmerk richtet sich auf tagsüber, also aufs tägliche Berufsleben, da dies für die meisten Working Women relevant ist.

Der semiformale Dresscode gilt in großen Unternehmen, Konzernen, Versicherungen und Banken. Also überall dort, wo verstärkt Repräsentation und Form gefragt ist. Wie der formale Dresscode auch, dient er dazu, Ablenkung zu vermeiden, ist aber in der Wahl der Outfits etwas lockerer, d.h. man kann eher mit Farben und Formen spielen.

Dabei sollte jedoch der formale Aspekt nicht vergessen werden. Die Kunst ist es hier, eine souveräne, klassische, aber nicht spießige Individualität zu kreieren.


FARBEN

Für den semiformalen Dresscode gilt auch die Regel, je formaler desto dunkler. Die üblichen Farben wie schwarz, dunkelblau, grau können immer getragen werden. Eine schöne Alternative ist auch ein dunkles Violett oder ein klassischer Aubergineton, da hier gerade der Unterschied zum formalen Dresscode liegt – nicht mehr ganz so strikt! Dunkle Farben sind zwar in jedem Fall eine sichere Wahl, gerade für besondere Anlässe wie Meetings mit der Führungsebene und Vorstandssitzungen, aber man kann hier schon etwas “bunter” werden. Im daily Business funktionieren auch klare, kräftige Farben wie Rot, Orange, Dunkelgrün oder Fuchsia. Inzwischen hat sich besonders Rot als absolute Statementfarbe im Business etabliert. Mit einem klassischen Kleid in klarem Rot entsteht ein modischer Look, der Akzente setzt, dabei jedoch nicht übertrieben wirkt.

SCHNITTE

Bei Schnitten hat man im semiformalen Dresscode eine recht weite Spannbreite. Solange die Ausschnitte nicht zu tief und die Röcke nicht zu kurz sind, kann man von geraden und schlichten Schnitten bis zu raffinierten und asymmetrischen so einiges ausprobieren.

Das Wichtigste ist in jedem Fall, dass ihr euch wohlfühlt. Unsere Empfehlung ist, eher den puren und schlichten Schnitt zu wählen und dafür zu außergewöhnlicheren Farben und Farbkombinationen zu greifen. So kann Individualität kreiert werden, das Outfit bleibt aber souverän.

Ein klassischer und doch modischer Look wäre z.B., ein Rock oder Kleid in der neuen Wadenlänge, dazu ein Kurzblazer in einer konträren Farbe – schon ist der semiformale Dresscode erfüllt. Und Jumpsuits! Einfach eine Jacke und Pumps dazu und ihr habt ein bequemes und doch souveränes Outfit, das den ganzen Tag passt!

MUSTER

Wir lieben Muster in jeglicher Form für die Business Garderobe. Im semiformalen Dresscode sollte man sich allerdings auf eine dezente Musterwahl in leiseren Farben konzentrieren. Sonst kann es schnell zu aufdringlich werden.

Eine gemusterte Bluse z.B., kann wunderbare Akzente setzen und einem Outfit, gerade im Frühling und Sommer, einen frischen Spirit verleihen und für Abwechslung sorgen.

Kariert ist natürlich ein Dauerbrenner und sollte in eurem Kleiderschrank nicht fehlen. Mit Unifarben kombiniert entsteht ein Power Look mit Wohlfühlfaktor. Dezent gemusterte Kleider sind eine smarte Alternative, die häufig zum Einsatz kommen können, gerade in den kommenden hellen Monaten.

Generell gilt der semiformale Dresscode auf beruflichen Reisen, bei internen Meetings mit Vorstand oder Führungsebene, Kundenterminen und für das tägliche Büroleben in bestimmten Unternehmen.

Die semiformalen Business Regeln in Kurzform

Do’s

  • Farben von dezent bis zu klaren, kräftigen Tönen! Auch in (ausgewählter) Kombination
  • Schnitte in so gut wie jeder Variante, von klar bis zu raffiniert
  • Rocklänge knieumspielend
  • Ausschnitte nicht tiefer als oberer Brustansatz
  • Muster, ja bitte! In dezenten Farben und zurückhaltend, auch mit unifarben kombiniert
  • Schuhe mit sicherem Stand und Absatzhöhe von 3 bis 7 cm
  • Dezenter Schmuck

Dont’s

  • zu bunte Farbkombination
  • Tiefe Ausschnitte oder Trägertops
  • Röcke, die in der Mitte des Oberschenkels enden
  • keine Shorts
  • Sneaker oder Sandalen
  • Durchsichtige Kleidung
  • wilde, kräftige Muster
  • auffälliger Schmuck

 

Was habt ihr für Erfahrungen mit Dresscodes? Habt ihr Empfehlungen für einen smarten und souveränen semiformalen Look? Gibt es in eurer Firma überhaupt einen Dresscode und wenn ja, welchen? Fragen über Fragen! Wir freuen uns über eure Kommentare und Anregungen. Schreibt uns an [email protected]!