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Meet Miriam Wohlfarth, Gründerin von RatePAY, Powerfrau mit Vision und Working Mom

Steckbrief

Name: Miriam Wohlfarth
Alter: 48
Beruf und Position: Geschäftsführerin/Gründerin von RatePAY
Wo lebst Du? Berlin
Familienstatus: Verheiratet, 1 Kind
Wie würdest Du deinen Lifestyle umschreiben? Easy und unkompliziert
Folgst Du einem Motto? Einfach mal machen und Mut haben.

Wie ist dein beruflicher Hintergrund?

Ein abgebrochenes Studium, viele Reisen mit dem Rucksack, Ausbildung in der Touristikbranche und dann 5 Jahre Vertrieb in der Reisebranche. Dann kam der Switch ins Online-Payment bei einem Start-up, wo ich 8 Jahre tätig war. Anschließend gründete ich ein neues Start-up, RatePAY.

Vor knapp neun Jahren hast Du RatePAY gegründet, einen Anbieter für E-Payment, mitten in der Finanzkrise, und genau den Puls der Zeit getroffen! Was hat Dich bewogen den Sprung ins Start-up zu wagen?

Ich habe die Lücke im Markt gesehen. Nach all meinen Erfahrungen in der Payment-Branche gab es damals noch keine Lösung für das Bezahlen per Rechnung oder in Raten für Onlineshops. Diese Zahlungsarten waren bis dahin nur den großen Versandhändlern vorbehalten. Das wollte ich ändern. Also gründete ich RatePAY.

Was sind Deine Erfahrungen als Frau in Führungsposition?

Ich selbst mache da keine Unterschiede zwischen Mann und Frau. Wenn jemand gut in seinem Job ist und die entsprechenden Skills hat, soll er Führungskraft werden. Dabei sind mir Geschlecht, Herkunft oder Sprache egal. Ich setze auf Diversity, weil ich überzeugt bin, dass gemischte Teams erfolgreicher arbeiten.

Glaubst Du, dass Du als Frau härter kämpfen musstest?

Nein, nicht härter als Männer. Wie schon gesagt, wer fähig ist, soll weiterkommen. Wer mit Leidenschaft an die Sache geht, wird erfolgreich. Wichtig ist es, seine Ziele zu verfolgen.

Hast Du dich folglich zu Kompromissen entschlossen?

In gewisser Weise ja. Ich habe für mich akzeptiert, dass nicht alles perfekt sein muss. Trotzdem wollte ich immer alles vereinbaren und habe das auch geschafft – siehe Job und Familie.

Was rätst Du Frauen, die sich für eine Karriere in der Finanzwelt, immer noch eher eine Männerdomäne, entscheiden?

Auch hier mache ich keine Unterschiede. Alle Ratschläge, die ich habe, gelten für Männer und Frauen, auch unabhängig von der Branche, in der sie arbeiten. Wichtig ist es, seine Ziele zu kennen, sich zu fokussieren, Erfolge zu feiern und bei Niederlagen einfach weiterzumachen.

Styles4Work ist ein Online Shop, spezialisiert auf Business Mode und Business Editorials. Wie beurteilst Du die Bedeutung von spezialisierten Plattformen und Blogs für die Trendbildung in den kommenden Jahren?

Gerade Nischen haben das Zeug, richtig erfolgreich zu werden. Wenn man die Nischen kennt und diese richtig bedienen kann, hat man hier ein gutes Alleinstellungsmerkmal.

Benutzt Du selbst soziale Medien?

Ja, Twitter und LinkedIn. Und ein bisschen „Schauen“ bei Instagram.

Mode ist ein emotionales, sehr persönliches Thema. Gibt es für Dich ein Outfit, das immer passt?

Ich trage das, in dem ich mich wohl fühle. Mit einer schwarzen Jeans und einem weißen T-Shirt kann man in der Regel nichts verkehrt machen.

Hast Du ein Lieblingsoutfit?

Siehe oben. Und dazu einen richtig gut sitzenden Blazer, coole Schule und eine schöne Handtasche.

Versuchst Du Modetrends in Dein Business-Outfit einzubauen?

Nein. Wie gesagt, wohlfühlen ist angesagt. Wenn, dann bei den Accessoires.

Welche Farben trägst Du im Büro?

Meistens schwarz und weiß.

Welchen Tipp gibst Du Frauen, die Ihren Style noch suchen?

Jeder sollte das tragen, in dem er sich wohlfühlt.

Beruf und Familie, das ewige Thema: Wie schaffst Du es, beides zu meistern?

Gutes Zeitmanagement, Hilfe durch diverse Onlinetools und den Fokus auf das Wesentliche nicht verlieren.

Welchen Tipp gibst Du Gründerinnen?

Dass sie sich von Misserfolgen nicht entmutigen lassen sollen. Und: Begeisterung ist das Prinzip aller Möglichkeiten.

Wer oder was inspiriert Dich?

Menschen, die Neues ausprobieren und eine Leidenschaft entwickeln für das, was sie tun.

Welches gesellschaftliche Thema liegt Dir am Herzen?

Die Förderung von Tech-Themen bei Kindern. Zum Beispiel hosten wir bei RatePAY demnächst die Hacker-School, ein Hamburger Projekt, das Kindern einen Einblick ins Programmieren gibt.

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